Einzelpsychotherapie

Die Einzelpsychotherapie erfolgt in zwei wöchentlichen Sitzungen entweder schwerpunktmäßig verhaltenstherapeutisch oder tiefenpsychologisch. Die Entscheidung über die jeweilige Ausrichtung und damit auch die Auswahl des Einzeltherapeuten beziehungsweise der Einzeltherapeutin fällt schon im Vorfeld der Aufnahme, dies unter Berücksichtigung des Krankheitsbildes, des Erkrankungsstadiums und der sich daraus ebenfalls ableitenden Wahl des gruppentherapeutischen Verfahrens. Hierbei kommen auch besondere medizinische oder psychologische Kompetenzen der Behandler für weitere Therapieansätze oder bestimmte Krankheitsbilder zur Geltung.

Die erforderliche personelle Trennung der psychotherapeutischen Praxis von medizinischer Untersuchung und Behandlungen, die mit körperlichen Kontakten einhergehen, wird streng eingehalten. Für die medizinische Versorgung im engeren Sinne gibt es personell anderweitig besetzte medizinische Sprechstunden, die in enger Absprache mit Chefarzt und Oberärzten erfolgen.

Für die individuelle Zusammenstellung des psychotherapeutischen Programms ist der Bezugstherapeut zentral verantwortlich. Zusätzlich zu den wöchentlich stattfindenden Chef- und Oberarztvisiten sowie in Krisensituationen sind die Bezugstherapeuten neben dem Pflegeteam erste Ansprechpartner. Ausführliche und regelmäßige interdisziplinäre Konferenzen sichern den Austausch aller an der Behandlung beteiligter Therapeuten. So gewährleisten wir eine umfassende und fürsorgliche Behandlung und vermeiden unnötige Redundanzen. Beides kommt unseren Patienten direkt zugute.