Medialisation – Von der Medienabhängigkeit des Menschen
2012
Prof. Dr. med. Bert te Wildt ist Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie.
Seit Januar 2018 ist er Chefarzt der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen, an deren Aufbau und Entwicklung er von Beginn an maßgeblich beteiligt war. Ein besonderer Schwerpunkt seiner klinischen und wissenschaftlichen Arbeit liegt auf medienassoziierten psychischen Erkrankungen, insbesondere Internet- und Computerspielabhängigkeit.
Seit 2024 ist er außerplanmäßiger Professor an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Technischen Universität München.
Seit 2018
Chefarzt der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen
2019
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Seit 2024
Außerplanmäßiger Professor an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Technischen Universität München
2012–2017
Leitung der Ambulanz der LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Ruhr-Universität Bochum sowie stellvertretende Leitung der Station C1. 2012 eröffnete Prof. te Wildt dort eine Medienambulanz mit einer Sprechstunde für Menschen mit Internet- und Computerspielabhängigkeit.
2009
Habilitation an der Medizinischen Hochschule Hannover und Zuerkennung der Lehrbefähigung für Psychiatrie und Psychotherapie. Seine Habilitationsschrift trägt den Titel „Medialität und Verbundenheit – Zur psychopathologischen Phänomenologie und Nosologie von Internetabhängigkeit“.
2005–2012
Verschiedene oberärztliche Leitungsfunktionen an der Medizinischen Hochschule Hannover, unter anderem in der psychiatrischen Institutsambulanz, der Zentralen Notaufnahme und im psychiatrischen Konsildienst sowie Leitung der Sozialpsychiatrischen Tagesklinik.
1999–2005
Fachärztliche Weiterbildung in Psychiatrie und Psychotherapie am Florence-Nightingale-Krankenhaus in Düsseldorf und an der Medizinischen Hochschule Hannover.
1990–1998
Studium der Humanmedizin an der Universität Regensburg und der Universität Witten/Herdecke. Klinische Ausbildungsstationen führten Prof. te Wildt unter anderem nach San Francisco, New York und Cleveland.
Ein besonderer Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit von Prof. Dr. med. Bert te Wildt liegt auf Medien- und Internetabhängigkeit. Mit diesem Themenfeld beschäftigt er sich seit vielen Jahren sowohl aus klinischer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive.
2008 war er an der Gründung des Fachverbands Medienabhängigkeit beteiligt, dessen erster Vorsitzender er von 2010 bis 2012 war. An der Medizinischen Hochschule Hannover leitete er zudem die Arbeitsgruppe „Medien- und Glücksspielabhängigkeit“ und war stellvertretender Leiter des Center of Addiction Research (CARe).
2004
Forschungspreis der Stiftung Lebensnerv für die Dissertation „Magisches Denken bei Multiple-Sklerose-Patienten“
2006
Wilhelm-Bitter-Preis der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie für den Beitrag „Erinnerung und Sehnsucht im Cyberspace“
Die vollständige Publikationsliste von Prof. Dr. med. Bert te Wildt steht hier als PDF zum Download zur Verfügung.
Prof. Dr. med. Bert te Wildt ist Gründungsmitglied des Fachverbands Medienabhängigkeit und war von 2010 bis 2012 dessen erster Vorsitzender. Darüber hinaus ist er unter anderem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin, des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin sowie des Instituts für Arzneimittelsicherheit in der Psychiatrie.
Prof. te Wildt ist seit vielen Jahren als Experte für Medienabhängigkeit, Verhaltenssüchte und internetbezogene Störungen für verschiedene Institutionen und politische Gremien tätig. Dazu zählen unter anderem der Deutsche Bundestag, das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie die Bayerische Staatsregierung.