Dießen am Ammersee, 13.05.2026 – Smartphones, soziale Medien, Streaming, Gaming oder permanente Erreichbarkeit: Digitale Medien prägen heute nahezu alle Lebensbereiche. Doch für immer mehr Menschen wird der Umgang mit digitalen Angeboten zur Belastung. Internet- und Mediennutzungsstörungen gelten inzwischen als wachsendes gesellschaftliches und gesundheitliches Problem – insbesondere bei jungen Menschen, aber längst nicht nur dort.
Vor diesem Hintergrund findet im Traidtcasten in Dießen am 11. und 12. Juni 2026 unter der Schirmherrschaft des Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Prof. Dr. Hendrik Streeck, das 15. Symposium des Fachverbands Medienabhängigkeit e.V. statt.
Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Fachleute, sondern ausdrücklich auch an Interessierte, Betroffene und Angehörige, die sich mit den Auswirkungen digitaler Medien auseinandersetzen möchten. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei die Möglichkeit, aktuelle Erkenntnisse verständlich aufbereitet kennenzulernen und mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen.
Unter dem Titel „The Datafication of Life“ beschäftigt sich die Veranstaltung mit der Frage, wie Digitalisierung unser Denken und Verhalten verändert und welche Auswirkungen dies auf die psychische Gesundheit hat. Themen sind unter anderem exzessive Smartphone-Nutzung, soziale Medien, Computerspiele, digitale Reizüberflutung sowie die zunehmende Verschmelzung von Alltag und digitalen Lebenswelten.
„Viele Menschen merken erst spät, wie stark digitale Medien ihr Leben tatsächlich beeinflussen – sei es durch sozialen Rückzug, Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen oder emotionale Erschöpfung“, erklärt Prof. Dr. med. Bert te Wildt, Chefarzt der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen und einer der führenden Experten für Internetnutzungsstörungen in Deutschland. „Das Thema betrifft längst nicht mehr nur Jugendliche, sondern Menschen aller Altersgruppen.“
Neben Vorträgen und Diskussionen zu den psychischen Folgen der Digitalisierung bietet das Symposium auch Einblicke in neue wissenschaftliche Erkenntnisse und therapeutische Ansätze.
Die Behandlung vom Menschen mit Internet- und Computerspielsucht zählt zu den Schwerpunkten der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen. Menschen mit Internet- und Computerspielsucht werden in der Klinik im Rahmen einer sechs- bis achtwöchigen stationären Psychotherapie behandelt. Das therapeutische Angebot wird ergänzt durch körper- und wahrnehmungszentrierte Verfahren, besondere Angebote wie tiergestützte und naturgestützte Therapie sowie therapeutisches Bogenschießen.
Veranstaltungsdetails
Termin: Donnerstag, 11. Juni, und Freitag, 12. Juni 2026
Ort: Traidtcasten, Klosterhof 10, 86911 Dießen am Ammersee
Informationen und Anmeldung:
https://www.fv-medienabhaengigkeit.de/veranstaltungen/15-symposium-2026/
Information an die Redaktion
Bei Interesse an Interviewterminen oder weiterführenden Informationen wenden Sie sich bitte an den untenstehenden Pressekontakt. Bilder zur Veranstaltung stellen wir Ihnen auf Anfrage nach der Veranstaltung gerne zur Verfügung.
Über die Psychosomatische Klinik Kloster Dießen
Die Psychosomatische Klinik Kloster Dießen ist eine Akutklinik am Ammersee, in der ein erfahrenes Team aus Ärzten und Therapeuten erwachsene Patienten aus dem gesamten Fachgebiet der Psychosomatik behandelt. Im Vordergrund stehen vor allem Störungen wie Depression und Burnout, Verhaltenssüchte wie Internetabhängigkeit und Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen sowie somatoforme und Persönlichkeitsstörungen. In den modern und hochwertig umgebauten Räumen des ehemaligen St. Vinzenz-Klosters gibt es insgesamt 98 Betten. Im Rahmen des therapeutischen Konzeptes trägt auch der besondere Ort mit seiner Ruhe, Kultur und Natur zur Gesundung der Patienten bei.
Pressekontakt
Julia Benninger
Psychosomatische Klinik Kloster Dießen – Unternehmenskommunikation
Klosterhof 20
86911 Dießen
julia.benninger@artemed.de, 01577-9013947













