Pressemitteilungen

Raus aus der Internetsucht – Mit OMPRIS zurück ins Leben

Schnelle, unkomplizierte Hilfe: Für Menschen mit problematischem Internetgebrauch gibt es nun ein neues digitales Hilfsangebot. Als "Studienzentrum Süd" wirkt die Psychosomatische Klinik Kloster Dießen gemeinsam mit der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar der TU München an der Betreuung und Erforschung des bundesweiten Beratungsprogramms mit. Die Entwicklung und Evaluation des Hilfsangebots erfolgt innerhalb des wissenschaftlichen Forschungsprojekts OMPRIS („Onlinebasiertes Motivationsprogramm zur Reduktion des problematischen Medienkonsums und Förderung der Behandlungsmotivation bei Menschen mit Computerspielabhängigkeit und Internetsucht“).

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Zurück ins analoge Leben

Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig besucht die Psychosomatische Klinik Kloster Dießen

Einen "Leuchtturm" in der Behandlung internet- und mediensüchtiger Pateinten nannte Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig die Psychosomatische Klinik Kloster Dießen. Im Rahmen eines Besuchs verschaffte sie sich einen detaillierten Einblick in die vielfältigen Therapiemöglichkeiten des Hauses. Besonderer Fokus lag dabei auf dem breiten Spektrum an natur-, tier- und kulturgestützten Therapieverfahren, mit deren Hilfe eine Rückbesinnung auf das Wesentliche ermöglicht werden soll.

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Patientenversorgung läuft wieder an

Psychosomatische Klinik Kloster Dießen darf zum 18. Mai wieder öffnen

Nachdem Bundes- und Landesregierung wieder grünes Licht gegeben haben, darf auch die Psychosomatische Klinik Kloster Dießen nach mehrwöchiger Pause wieder in den Regelbetrieb zurückkehren. Ab Montag finden Patienten aus dem gesamten Fachgebiet der Psychosomatik hier wieder einen Ort, an dem sie Krisensituationen meistern und zu sich selbst zurückfinden können. Der anhaltenden Pandemie tragen weitreichende Hygienemaßnahmen Rechnung, die dem Schutz von Patienten und Mitarbeitern vor einer Infektion mit dem Coronavirus dienen. Hierfür bietet die ehemalige Klosteranlage am Ammersee Voraussetzungen wie kaum eine andere Klinik.


„Tatsächlich haben wir in der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen mit ihren großzügig geschnittenen Räumlichkeiten und der landschaftlichen Einbettung die Möglichkeit, alle Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts umzusetzen, ohne dabei große Abstriche im therapeutischen Spektrum machen zu müssen“, erklärt Klinikleitung Inga Lettgen. Stets unter Beachtung der besonderen hygienischen Vorgaben und Einhaltung der Abstandsregeln können klassische Einzel- und Gruppentherapiesitzungen in der Klinik ebenso stattfinden wie natur- und tiergestützte Verfahren oder Körper-, Kunst- und Musiktherapie. Auch der Nutzung von Gemeinschaftsräumen wie dem Speisesaal und der Bibliothek des Hauses steht nichts im Wege.

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Erforschung und Behandlung von Internet- und Computerspielsucht ist sein Metier

Dr. med. Bert te Wildt, Chefarzt der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen wurde zum außerplanmäßigen Professor ernannt

Die Ruhr-Universität Bochum hat PD Dr. med. Bert te Wildt die Bezeichnung „außerplanmäßiger Professor“ verliehen. Te Wildt beschäftigt sich seit 17 Jahren mit dem Thema Internet- und Computerspielsucht und legt seither hier seinen Schwerpunkt in Arbeit und medizinischer wie klinischer Forschung. Im Jahr 2009 habilitierte er mit der Arbeit „Medialität und Verbundenheit – Zur psychopathologischen Phänomenologie und Nosologie von Internetabhängigkeit“. In Folge hat er den Fachverband Medienabhängigkeit mitgegründet und geleitet und eröffnete als Leiter der Ambulanz der LWLUniversitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Ruhr-Universität Bochum im Oktober 2012 die Medienambulanz mit der Sprechstunde für Menschen mit Internet- und Computerspielabhängigkeit. Zu seinen wichtigsten Buchpublikationen zählen „Medialisation – Von der Medienabhängigkeit des Menschen“ (2012) und „Digital Junkies – Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder“ (2015).

 

Seit Januar 2018 ist te Wildt Chefarzt der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen am Ammersee, wo insbesondere auch Internetabhängige und andere Verhaltenssüchtige behandelt werden und das Störungsbild in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum weiter erforscht werden soll. Aktuell läuft das vom Innovationsfonds geförderte Projekt OMPRIS „Onlinebasiertes Motivationsprogramm zur Förderung der Behandlungsmotivation bei Menschen mit Computerspielabhängigkeit und Internetsucht“ als Projekt der angewandten Forschung.

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Tanztheater „Wendepunkt“ in Dießen

Frauen tanzen nach Krebserkrankung ihre Geschichten

Fünf Frauen, die sich bei der Bewältigung ihrer Krebserkrankung in der Tanztherapie kennen lernten, entwickelten unter Leitung ihrer Tanztherapeutin Lynn Baginski dieses Tanztheater und bringen damit nun ihre Erfahrungen von der Diagnose zum Heilungsprozess auf die Bühne. Die öffentliche, kostenfreie Veranstaltung „ Wendepunkt – Tanztheater“ findet am Samstag, 30. November 2019 um 19 Uhr im Traidcasten (Klosterhof 10, 86911 Dießen) statt.

 

Für die Darstellerinnen ist die Diagnose Krebs ein Wendepunkt, für einige änderte sich das Leben radikal. Was alle verbindet, ist, dass sie durch den Krebs ihr Leben mit anderen Augen betrachten. Auf humorvolle, kritische und ehrliche Weise beschreiben sie ihre Geschichten. Es wird aber auch jener Frauen gedacht, die den Krebs nicht besiegen konnten. Das Stück "Wendepunkt" möchte Brücken bauen, Mut machen, aber natürlich auch der Betroffenheit und Traurigkeit Raum geben. Es gibt fröhliche, optimistische und auch traurige Passagen.

 

Lynn Baginski ist Bewegungs- und Tanztherapeutin und arbeitet unter anderem in der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen. Die Tanztherapie ist eine künstlerisch-kreative Therapieform im Rahmen psychotherapeutischer Verfahren, die den Menschen als Ganzheit von Körper, Geist und Seele begreift und die Selbstheilungskräfte mobilisiert.